Erkenntnisse von „Mr. Tompkins“ über „Prozess und Prozessverbesserung“

Gute Prozesse und kontinuierliche Prozessverbesserungen sind für ein
Unternehmen wichtig. In einem Projekt können allerdings angeordnete
Programme zur Prozessverbesserung zu Rückschlägen führen. Sofern in
einer Projektlaufzeit mehr als eine langfristige Methodenverbesserung
umgesetzt werden muss, ist das Projekt eher zum Scheitern verurteilt.
Bei standardisierten Prozessen besteht das Risiko, dass die
Projektmitglieder vernünftige Abkürzungsmöglichkeiten nicht nutzen.

(In Anlehnung an:
„Der Termin“ von Tom DeMarco, Seite 139, Carl Hanser Verlag München, 1998)

Erkenntnisse von „Mr. Tompkins“ über „Die Auswirkungen von Druck“:

Leute,
die unter Druck stehen, denken nicht schneller. Dauerhaft angesetzte
Mehrarbeit führt zur Produktivitätssenkung. Druck könnte von Managern
eingesetzt werden, weil sie vielleicht nicht wissen, wie sie sich
verhalten sollen, oder weil sie Angst vor aufwendigen Alternativen
haben.

(In Anlehnung an:
„Der Termin“ von Tom DeMarco, Seite 171/172, Carl Hanser Verlag München, 1998)

Erkenntnisse von „Mr. Tompkins“ über „Konflikte“:

Konflikte
müssen ernst genommen werden und sind ein Zeichen für professionelles
Verhalten. Gleich zu Beginn sollten Gewinnbedingungen aller Beteiligten
schriftlich fixiert werden. Mediation ist der Königsweg bei
Verhandlungen. Fazit: Die Konfliktparteien stehen auf der gleichen
Seite; auf der anderen Seite steht das Problem.

(In Anlehnung an:
„Der Termin“ von Tom DeMarco, Seite 193/194, Carl Hanser Verlag München, 1998)

Erkenntnisse von „Mr. Tompkins“ über „Rolle des Katalysators“:

Katalytische
Persönlichkeiten leisten einen wichtigen Projektbeitrag, weil sie das
Team unterstützen, dass es zusammenwächst und produktiv arbeitet. Unter
den Katalysator-Rollen hat die Mediation eine wichtige und
hervorgehobene Bedeutung. Ein wichtiger Schritt zur Konfliktlösung kann
das Ritual sein, wenn jemand anbietet, als Mediator zu vermitteln.

(In Anlehnung an:
„Der Termin“ von Tom DeMarco, Seite 204, Carl Hanser Verlag München, 1998)

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